Aktuell (Newssystem / Aktuelle Berichte)

BFV zum Fachgespräch mit der FDP im Deutschen Bundestag

v.l.n.r.: Bernhard Rapp, Dr. Florian Toncar, Dr. Gerrit Böhm, Frank Kettnaker, Dr. Wolfgang Hofbauer, Dr. Burghard Kaske, Hermann Schrögenauer, Erwin Hausen, Uwe Kremer und Frank Schäffler

Im Rahmen ihres Engagements für Versicherungsmakler, Verbraucher sowie kleine und mittelständische Versicherer war die Bundesarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Versicherungsmakler (BFV) am 15.05.2019 zu einem Fachgespräch mit Bundestagsabgeordneten der FDP im Deutschen Bundestag. Mit den FDP-Finanzexperten Frank Schäffler und Dr. Florian Toncar, Finanzpolitischer Sprecher der FDP, diskutierten die BFV-Mitglieder Frank Kettnaker (Vorstand Alte Leipziger-Hallesche), Dr. Burghard Kaske (Leiter Vertriebsmanagement die Bayerische), Bernhard Rapp (Stv. Hauptbevollmächtigter Canada Life Deutschland), Dr. Wolfgang Hofbauer (Vorstand DMB Rechtsschutz-Versicherung), Hermann Schrögenauer (Vorstand LV 1871) und Dr. Gerrit Böhm (Vorstand Volkswohl Bund).

Mit an Bord war auch Ihr ‚vt‘-Chefredakteur Erwin Hausen als BFV-Koordinator und Uwe Kremer (GF kapital-markt intern Verlag). Bei dem regen Austausch spielten die zunehmende Regulatorik, insbesondere der vom BMF geplante LV-Provisionsdeckel und dessen negative Folgen für ++ Versicherungsmakler  ++ Arbeitsplätze in kleinen und mittelständischen Unternehmen und  ++ das Beratungsangebot für Verbraucher eine wichtige Rolle.

Ein LV-Provisionsdeckel für den keine Notwendigkeit besteht! So verweist Schäffler im Zusammenhang mit den vom BMF angeführten exzessiv hohen Vergütungen auf die bereits vorhandenen Möglichkeiten der BaFin im Rahmen der Missstandsaufsicht nach § 298 und § 48a VAG (Vertriebsvergütung und Vermeidung von Interessenkonflikten):

„Wir halten einen Provisionsdeckel für völlig falsch und einen tiefen Eingriff in die Vertragsfreiheit. Gäbe es einen Missbrauch, dann könnte die BaFin längst eingreifen. Da Sie es bislang nicht getan hat, zeigt, dass hier nur Ideologen am Werk sind. Gleichzeitig herrscht in der GroKo eine völlige Unkenntnis über die vielfältige Struktur der Branche.“ – Ideologiefrei zeigt die FDP den Weitblick und den Einsatz für KMU, den man sich bei Fachpolitikern so manch anderer Partei wünscht und warum die FDP in der Regierungsverantwortung stehen sollte.

 

 

Teilen Sie diese Neuigkeit in Ihrem Netzwerk